Interview mit Amelie Werner

Veröffentlicht von wohnzimmerslam am

Amelie Werner liest am Mikro, auf ihrem Notizbuch steht "GOOD VIBES ONLY"
Amelie Werner liest ihren Text „Eine starke, unabhängige Frau“ beim Wohnzimmerslam #65

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Wie bist du zum Poetry Slam gekommen?

Durch einen einfachen Workshop an meiner Schule mit Marian Heuser im Winter 2017.

Was verbindest du mit dem Wohnzimmerslam?

Auch wenn ich erst ein Mal da war, hab ich da so viele alte und neue Freunde aus der Slam Szene gesehen und so würde ich es einfach als ein gemütliches Wiedersehen beschreiben. Natürlich mit ganz viel Poetik und Liebe.

Wie kommst du auf deine Texte?

Mir fliegen meine Themen einfach zu. Meistens muss ich sie dann direkt komplett rauslassen, also aufschreiben. Das kann manchmal auch in 20 Minuten passieren. Vorher habe ich mich aber mit dem Thema in meinem Kopf sehr beschäftigt.

Was bedeutet Poetry Slam für dich?

Zuhause. Ein sicherer Ort, wo ich meine Texte vortragen kann, ehrlich sein darf, respektiert werde. Manchmal aber auch eine Herausforderung, weil man verlieren lernen muss und was ganz tolles Anderes gewinnt.

Erlebst du einen Unterschied zwischen U20 und „normalen Poetry Slams

Auf jeden Fall. Immerhin beschäftigt die U20 Generation ganz andere Themen, die aber auch sehr aktuell sind und deshalb sehe ich es oft als Erfrischung. Bei beiden Slam-Arten erfährt man aber die gleiche Begeisterung an Kunst, Sprache und Freiheit.

Was war das außergewöhnlichste, was dir jemals auf einem Slam passiert ist?

Jeder Slam hatte für mich bis jetzt etwas ganz Besonderes.

Magst du lieber Popcorn oder Zuckerwatte?

Ich kann mich nicht entscheiden, ich liebe beides.

Was ist dein Lieblingsgegenstand in deinem Wohnzimmer?

Ganz klar, das gemütlichste Sofa.

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